Von der “Hondius” evakuierte Spanier sind bereits in Madrid

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Die Evakuierung der spanischen Staatsbürger von dem mit dem Hantavirus infizierten Kreuzfahrtschiff MV Hondius ist abgeschlossen und die Betroffenen sind in Madrid eingetroffen. Dies wurde vom spanischen Verteidigungsministerium bestätigt.

Zuerst wurden 14 spanische Bürger von Bord gebracht und am Sonntagmorgen (10.05.2026) mit Bussen der Militärischen Notfalleinheit (UME) zum Flughafen Teneriffa gebracht. Auch französische Staatsbürger sind bereits in ihre Heimat zurückgeflogen worden. Die restlichen Passagiere werden schrittweise evakuiert, wobei der Abschluss der Aktion für Montag geplant ist.

Gesundheitsministerin Mónica García betonte, dass alle Evakuierten symptomfrei seien. Die 13 Passagiere und ein Besatzungsmitglied wurden in speziell gesicherten Bussen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften zum Flughafen transportiert, begleitet von einem Psychiater.

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Die Ankunft in Madrid war für Sonntagnachmittag geplant, wo PCR-Tests durchgeführt und nach einer Woche wiederholt werden. Die Betroffenen werden im Krankenhaus Gómez Ulla in Quarantäne untergebracht, um jeglichen Kontakt zu anderen Personen auszuschließen. Positive Fälle würden in eine Hochsicherheits-Isolationsstation verlegt.

Die Regierung bezeichnet die Evakuierung als Erfolg. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Widerstände sei die Aktion erfolgreich verlaufen, so García.

Nach dem Flug der spanischen Staatsbürger sollte ein weiteres Flugzeug Passagiere aus den Niederlanden sowie aus Deutschland, Belgien und Griechenland abholen. Ein letzter Flug am Montag soll australische Passagiere evakuieren.

Laut García sind die Passagiere weiterhin symptomfrei. Nach den spanischen Staatsbürgern werden Passagiere aus den Niederlanden, Kanada, der Türkei, Frankreich, Großbritannien, Irland und den Vereinigten Staaten evakuiert.

Die Ministerin äußerte sich nicht zu der anfänglichen Weigerung der kanarischen Regierung, das Schiff anlegen zu lassen. Sie betonte jedoch, dass die Operation planmäßig verlaufe. Ein weiteres Flugzeug aus den Niederlanden soll alle verbleibenden Passagiere abholen. Der Flug aus Australien wird sechs Passagiere befördern, darunter Staatsangehörige aus Neuseeland und Asien. Dieser Flug gilt aufgrund der Entfernung als der komplexeste.

Quelle: Agenturen